Schüssler Salze, die Nährstoffe der Zellen

Dr. Schüsslers Heilmethode basiert auf zwölf verschiedenen Mineralstoffen, die in unterschiedlichen Organen des Körpers benötigt werden, um deren natürliche Funktionen zu steuern. Schüßler beschreibt aber nicht nur, welche Salze wann benötigt werden, sondern auch deren ideale Zusammensetzung und Verdünnung. Richtig kombiniert und eingenommen, können Schüßler Salze die Konstitution stärken und Mineralstoffmangel ausgleichen. Lieferant unserer Schüssler Salze ist Adler Pharma/Zell am See. Auf Wunsch stellen wir unserem Labor auch Salben mit individuellen Schüssler Salze-Mischungen her. Unsere zertifizierten Mineralstoffberaterinnen nehmen sich gerne Zeit für ein Gespräch.

Mineralstoffe nach Dr. Schüssler

Mineralstoffe sind die Betriebs- und Aufbaustoffe des Organismus. Fehlt nur einer dieser Stoffe, können "Betriebsstörungen" unsere Lebensqualität beeinträchtigen

Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler

Vor 100 Jahren entdeckte der Oldenburger Arzt die ideale Zusammensetzung und Verdünnungen von Mineralsalzen, abgestimmt auf den einzelnen Menschen. Schüsslers Salze und seine Antlitzanalyse gehen heute um die Welt.

Antlitzanalyse

Unsere geschulten Mineralstoffberaterinnen lesen aus Ihrem Gesicht, welche Mineralstoffe nach Dr. Schüssler Ihren Körperzellen fehlen.

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Warum ich von Schüß­ler Sal­zen über­zeugt bin? Die Salze wur­den mir emp­foh­len, ich habe sie     aus­pro­biert und mich da­nach bes­ser ge­fühlt. Seit­dem ver­wen­de ich sie immer wie­der – für die ganze Fa­mi­lie. Ich bin aber nicht mis­sio­na­risch, son­dern sage: ein­fach aus­pro­bie­ren!

Barbara Oberhammer
Zertifizierte Mineralstoffberaterin nach Dr. Schüssler


Dem KÖRPER HELFEN, SICH SELBST ZU HELFEN

FÜR JEDEN ZWECK DAS RICHTIGE SCHÜSSLER SALZ

Die Idee, dass Krank­hei­ten mit Män­geln zu­sam­men­hän­gen, gibt es schon lange. Wil­helm Hein­rich Schüß­ler hat vor etwa 100 Jah­ren er­kannt, dass man die ein­zel­nen Zel­len mit Mi­ne­ra­li­en auf­fül­len kann, um den Kör­per dabei zu un­ter­stüt­zen, sich selbst zu hei­len.

Da zu hohe Dosen den oh­ne­hin schon ge­schwäch­ten Kör­per be­las­ten, war er davon über­zeugt, dass Ver­dün­nun­gen am ef­fi­zi­en­tes­ten wir­ken. Die Schüß­ler Salze wer­den daher re­gel­mä­ßig und in ganz klei­nen Mi­ne­ra­li­en­do­sen ein­ge­nom­men.

Bar­ba­ra Ober­ham­mer, zer­ti­fi­zier­te Mineralstoffberaterin nach Dr. Schüssler in der Fran­zis­kus Apo­the­ke, be­schreibt die An­wen­dung und gibt uns auch ei­ni­ge prak­ti­sche Tipps mit auf den Weg.

Warum sind Sie von den Schüß­ler Sal­zen über­zeugt?
Die Salze wur­den mir emp­foh­len, ich habe sie aus­pro­biert und mich da­nach bes­ser ge­fühlt. Seit­dem ver­wen­de ich sie immer wie­der – für die ganze Fa­mi­lie. Ich bin aber nicht mis­sio­na­risch, son­dern sage: ein­fach aus­pro­bie­ren!

Hel­fen die Salze auch bei aku­ten Be­schwer­den?
Sehr gut sogar. Kopf­schmer­zen las­sen sich bes­tens be­han­deln, auch klei­ne­re Schnitt­ver­let­zun­gen oder Schürf­wun­den. Ein­fach Num­mer drei, Fer­rum Phos­pho­ri­cum, mit Was­ser zu Brei rüh­ren, auf die Wunde schmie­ren und ein wenig Haus­halts­fo­lie dar­über geben, even­tu­ell wie­der­ho­len. Der Milch­zu­cker der Ta­blet­ten wirkt leicht an­ti­sep­tisch. Bei Schürf­wun­den aus­wa­schen und dann den Brei drauf­ge­ben. Man kann förm­lich zu­schau­en, wie sich die Wunde schließt. Es gibt zudem auch Wund­cre­men und eine Serie von an­de­ren Cre­men der Schüß­ler Salze bei uns in der Apo­the­ke.

Gibt es in­di­vi­du­el­le Do­sie­run­gen?
Meist macht man sich Mi­schun­gen und nimmt diese über den Tag ver­teilt. Die Ein­nah­me geht über die Mund­schleim­haut. Ganz op­ti­mal ist, wenn man sie unter die Zunge legt, aber ich lut­sche sie meist. Wenn man ge­ra­de etwas ge­ges­sen oder ge­trun­ken hat, war­tet man ein wenig.

Kön­nen Kin­der die Salze ver­wen­den?
Ge­ne­rell ver­wen­det man die Salze bei Kin­dern we­ni­ger und schaut, ob die Me­di­ka­ti­on wirk­lich not­wen­dig ist. Aber ge­ra­de bei Wachs­tums­schü­ben ist die Num­mer zwei für den Kno­chen- und Blut­auf­bau hilf­reich. Auch für Schwan­ge­re gibt es Salze: Frü­her hat man ja ge­sagt, jedes Kind ein Zahn. Heute ist das nicht mehr so.

Ist eine fal­sche Ein­nah­me ge­fähr­lich?
Nein, es gibt keine Über­do­sie­rung. Nur bei Num­mer 6 ist auf­zu­pas­sen. Die ist zu­stän­dig für den Sau­er­stoff in der Zelle und löst Schad­stof­fe. Wenn man etwas löst, muss man die Schad­stof­fe auch nach drau­ßen trans­por­tie­ren. Num­mer zehn etwa hilft beim Aus­schei­den.

Kann man sich die Salze selbst zu­sam­men­mi­schen?
Es ist bes­ser, man geht in die Apo­the­ke und lässt sich be­ra­ten. Wich­tig ist ab­zu­klä­ren, wel­che Me­di­ka­men­te man nimmt.

Wie schme­cken die Ta­blet­ten?
Je süßer sie schme­cken und je schnel­ler sie zer­ge­hen, desto höher ist der Be­darf an die­sem Mi­ne­ral.

Die Ta­blet­ten sind auf Milch­ba­sis?
Ja, da sie in Milch­zu­cker auf­be­rei­tet sind. Für lak­to­s­ein­to­le­ran­te Per­so­nen gibt es eine Al­ter­na­ti­ve, wie für die Dia­be­ti­ker. Ich emp­feh­le, die Ta­ges­ra­ti­on auf drei Por­tio­nen auf­zu­tei­len, in ein Was­ser­glas zu geben und nicht um­zu­rüh­ren, son­dern sit­zen las­sen, dann gießt man ab und schmeißt den Milch­zu­cker weg. Die Mi­ne­ral­stof­fe sind im Waser, und das nehme ich schlück­chen­wei­se. Die Auf­nah­me geht über die Mund­schleim­haut. Es gibt auch eine wei­te­re Al­ter­na­ti­ve: Trop­fen.

Man hört viel über die Ant­litz­ana­ly­se. Man schaut je­man­den an und sieht sein Be­fin­den?
Genau. Wich­tig ist dabei Ta­ges­licht und dass man un­ge­schminkt ist. Beim ers­ten Kurs dach­te ich mir: „Ich sehe gar nichts“. Doch mit der Übung sieht man das wirk­lich.

Pas­sen Ho­möo­pa­thie und Schüß­ler Salze zu­sam­men?
Man kann die bei­den gut kom­bi­nie­ren. Ho­möo­pa­thie ist eine Reiz­heil­wei­se, da setzt man einen Reiz, damit der Kör­per dar­auf re­agiert, Schüß­ler Salze hin­ge­gen sind eine Sub­sti­tu­ti­ons­heil­wei­se, bei der ein Man­gel an Be­triebs­stof­fen auf­ge­füllt wird, damit die Zelle wie­der funk­tio­niert. Ein Auto, das zu­we­nig Ben­zin hat, kann nicht fah­ren und wenn ich es auf­fül­le, geht es wie­der. So kann man zu­erst mit den Schüß­ler Sal­zen tan­ken und dann mit der Ho­möo­pa­thie be­gin­nen.

Hel­fen die Salze auch bei All­er­gi­en oder Asth­ma?
All­er­gi­en kann man mil­dern. Das soll­te man lang­fris­tig an­ge­hen. Wenn ich schon im Herbst be­gin­ne und gut durch­hal­te, wird es von Jahr zu Jahr bes­ser. Es geht auch beim Asth­ma darum, dem Kör­per zu hel­fen, sich selbst zu hel­fen. Es ist eine Ge­duld­sa­che.

Und beim Ab­neh­men?
Man kann das Ab­neh­men un­ter­stüt­zen. Zu­erst aber braucht es Be­we­gung und die Um­stel­lung der Er­näh­rung. Vor allem die Salze 9 und 10 für den Aus­schei­dungs­pro­zess sind wich­tig beim Ab­neh­men, damit man die Schad­stof­fe nach drau­ßen bringt. Wei­ters kann man schau­en, wel­che Mi­ne­ra­le feh­len, ob es Män­gel gibt. Auch der Ei­weiß­stoff­wech­sel ist wich­tig. Die Heiß­hun­ger­at­ta­cken sind meist eine Über­säue­rung, die kann man mit Num­mer 9 los­wer­den. Scho­ko­hun­ger wäre die Num­mer 7. Meist hängt dies auch mit einem En­er­gie­man­gel zu­sam­men, was wie­der die Num­mer 5 wäre.

Man kann die Salze dem­nach bei vie­len Er­kran­kun­gen als Un­ter­stüt­zung neh­men. Auch bei Krebs?
Das ist mit dem Arzt ab­zu­spre­chen. Aber vor allem, wenn es vor­bei ist, zum Er­ho­len kann man Ei­ni­ges tun.

Gibt es Ärzte in Ost­ti­rol, die Schüß­ler Salze ver­wen­den?
Ich glau­be, es wer­den immer mehr.